Dienstag, 13. Juni 2017

Antihellenische Tagesveranstaltung

Am 5. Juni haben die Theokraten eine Tagesveranstaltung im Kreis Alexandria in der Nähe von Thessaloniki abgehalten. Dort haben sie die Menschen über den «fremden Paganismus und die Religion des Dodekatheons» aufgeklärt und vor den «Wölfen» gewarnt, die sie «zum Kult an die Götzen ... die falschen Götter» verleiten wollen. Den Teilnehmern wurde außerdem gesagt, wie sie sich vor den «Neopaganisten» schützen können. Es wurden zwei-drei Redner eingeladen, um Licht auf die «gefährliche Angelegenheit des Neopaganismus» zu werfen. Die Veranstaltung wurde zu Ehren des Paulus abgehalten, der «uns aus der Knechtschaft der Götzen und ins Licht und zum Glauben an Christus führte». Das alles sagen Leute, die den Leichnam bzw. die Mumie der Helena, der Mutter Konstantins, mit Staatswürden empfingen und zur öffentlichen Anbetung freigaben. Die den Sandalen des «hl.» Antisemiten Paisios wundersame Kräfte nachsagen. Die in Griechenland Steine auf Antennen und anderes «Teufelszeug» werfen, zum Mord an «Schwuchteln» aufrufen («Jede Frau, die eine Schwuchtel tötet, geht ins Paradies ein»), den Juden öffentlich mit einem «griechischen Hitler» drohen und vieles andere mehr, das an die glorreichen Tage von Byzanz erinnert. Aber solange solche Subjekte uns attackieren, wissen wir, dass wir etwas richtig machen.